1. Sowohl physische als auch psychische Strafen haben Auswirkungen auf dein Kind

In § des 1631 BGB heißt es:

„Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig“.

Das Kinder physisch nicht bestraft werden sollten ist gesellschaftlich flächendeckend inzwischen zumindest in der Theorie angekommen. In der Praxis zweifel ich daran leider, wenn ich mir Umfragen wie die vom Radiosender Antenne Bayern ansehe. Nun.

Nicht minder folgenschwer sind psychische Bestrafungen aller Art.

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2. Dein Kind ist vollkommen von dir abhängig

Dein Kind ist ein Menschen. Und es liebt dich abgöttisch. Zudem vertraut dein Kind dir durch und durch. Es ist psychisch und physisch lange Zeit existentiell von dir abhängig.

Und du besitzt die vollkommene Macht über dein Kind. Das Ding ist, wir negieren diese Macht oft, weil wir Macht mit etwas schrecklich negatives assoziieren. Dabei ist es gut, dass du diese Macht hast. Es ist wichtig. Du weißt um gesellschaftliche Konventionen, du weißt darum, dass ein Auto prinzipiell dein Kind überfahren könnte, du weißt um Gefahren im Alltag und du kannst mit dieser Macht deinem Kind dienlich sein, in dem du eben keinen Machtmissbrauch betreibst, deinem Kind bedingungslos zur Seite stehst und ihm vielfältige Lernerfahrungen in einem vertrauensvollen Rahmen ermöglichst. Mit dieser Macht einher geht unendlich viel Verantwortung.

3. Und diese Verantwortung gilt es nicht an unsere Kinder abzugeben

Du trägst die Verantwortung dafür, dass dein Kind nicht auf die Straße läuft, wenn gerade ein Auto kommt, du trägst die Verantwortung dafür, dass dein Kind nicht in Situationen gerät, die es so stark überfordern, dass es nur mit hauen agieren kann, du trägst die vollkommen Verantwortung für die psychische sowie physische Gesundheit deines Kindes sowie die Beziehungsqualität zu deinem Kind. Und da bist du durch und durch gefragt.

Dein Kind wiederum wird zutiefst glauben, was du über es denkt, deine Sicht auf Welt übernehmen, dein Kind hat in diesem Abhängigkeitsverhältnis, in dem es sich befindet, gar keine andere Wahl.

4. Die Folgen von Strafen jeglicher Natur

Wenn du dein Kind folglich bestrafst oder Konsequenzen verhängst (es ist egal wie du es nennst), wird es nicht denken, na holla die Waldfee, meine Mama oder mein Papa haben hier ein Problem. Nein. Dein Kind wird sich selbst abwerten, es wird sich selbst verurteilen, Scham und Schuldgefühle entwickeln, und Verantwortung tragen, die es nicht tragen kann. Die Bahn für Entwicklungstraumata steht frei. Dein Kind wird die Verbindung zu sich selbst verlieren, weil es sich nicht von demjenigen abwenden kann, von dem es bestraft wird und von dem diese Emotion von Schmerz, Verzweiflung, Traurigkeit, Angst ausgelöst wird, sprich von seinen eigenen Eltern. Genau das kann es nicht weil es entsprechend existentiell von dir abhängig ist. Hieraus resultieren oftmals „brave“ und „gehorsame“ Kinder. Eben gesellschaftlich verbereitet die „lieben“ Kinder. Die Kinder, die dann in der Regel massivst überkooperiert haben, werden auffällig, werden als „böse“ Kinder abgestempelt, gelten als „verhaltensauffällig“ und „ungehorsam“.

Du manipulierst also mittels Strafen das Verhalten deines Kindes auf psychisch gewaltvolle Art und Weise, damit es sich deinen Erwartungen gemäß verhält.

Die Auswirkungen sind verheerend.

Dein Kind wird das Vertrauen verlieren. Das Vertrauen in sich selbst, in dich, in andere und in diese Welt. Dein Kind wird traurig sein, zweifeln, frustriert sein und die Verbindung zu sich selbst verlieren. Nicht mehr wissen, wer es eigentlich ist, was es will, was es fühlt und was seine Bedürfnisse sind. Es wird sich selbst abwerten, sich selbst verurteilen, den Glauben an seinen eigenen Selbstwert verlieren. Und genau deshalb schaden Strafen so massiv.

Und dabei ist es egal, ob du auf „wenn… dann…“ (also Drohungen), Erpressung, Stubenarrest, Auszeiten und dergleichen mehr setzt. Die Folgen sind verheerend. Und by the way: Auch wenn du mit deinem Kind schimpft, wird genau das nicht folgenlos bleiben.

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5. Verfalle deshalb nicht in Schuldgefühle, sondern komm in die Selbstverantwortung

Hier rufe ich dich nicht auf, in Angst oder Schuld zu verfallen, sondern ich lade dich vielmehr ein, Stück für Stück in Selbstverantwortung und Selbstreflexion zu kommen, um dir die Geschichte hinter deinem Verhalten anzusehen. Liebevoll, achtsam und empathisch.

6. Was sind also Möglichkeiten um die Verantwortung für dein Kind zu übernehmen

Um in die Verantwortung für die psychische und physische Gesundheit deines Kindes zu kommen sowie für die Beziehungsqualität zu deinem Kind ist es unabdingbar, dass du anfängst hinter das Verhalten deines Kindes zu blicken, dass du hinter dem Verhalten deines Kindes den Menschen siehst und dich mit dem eigentlich zugrunde liegenden Bedürfnis verbindest. Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass jedes menschliche Verhalten auf Bedürfnisbefriedigung abzielt und hinter jedem Verhalten eine Strategie steckt um ein unbefriedigtes Bedürfnis zu erfüllen. Mit diesem Wissen und dem Vertrauen darauf, dass dein Kind tagtäglich sein Bestes gibt, kannst du dann deinem Kind andere Strategien aufzeigen, mit deren Hilfe es sich seine Bedürfnisse erfüllen kann. Vielleicht kann es nicht direkt beim ersten Mal darauf zurückgreifen, einfach deshalb weil Lernen Raum und Zeit braucht. Aber es wird darauf zurückgreifen lernen, es will kooperieren, es will sich in Gesellschaft einbringen, darauf darfst du vertrauen. Und mit dem Wissen, dass du bedingungslos an seiner Seite stehst, wird es das so tun, dass es mit sich selbst in Verbindung bleibt, ein gesundes Selbstwertgefühl erhält und sich als selbstwirksam erlebt.

Du hast Schwierigkeiten damit, vom Schimpfen, Drohen und Strafen weg zu kommen, dann schreib mich an und vereinbare dein 1:1 Coaching mit mir. Ich kenne Wege, um dich dabei zu begleiten, aus dieser Abwärtsspirale heraus zu finden und würde unglaublich gerne, dein Wegbegleiter sein. Zudem kannst du dich auch ab jetzt für die Warteliste meines Onlinekurses „Schimpffrei. Eltern. Sein.“ anmelden. Der Kurs beginnt am 01.05.2020 und wenn du dich bereits heute auf die Warteliste setzen lässt, erhälst du 10% Rabatt, alle aktuellen Infos rund um den Kurs per Mail sowie du erfährst, wann Aktionen (5-Tages-Challenge und Webinare) rund um den Kurs stattfinden.

Ich freue mich auf dich

Deine Verena

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Written by Verena

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