1. Friedvolle Elternschaft – du kannst sofort los legen
Cool. Oder? Du brauchst auf nichts mehr warten. Du brauchst nicht darauf warten, dass dein Mann seine Arbeitszeit reduziert, dein Kind „vernünftiger“ wird, aus der Babyzeit raus wächst, dein Kind empathischer wird, dein Chef dir mehr Gehalt zahlt oder all das.
Ne.
Du kannst Hier und Jetzt los gehen. Du kannst heute den allerersten Schritt in friedvolle Elternschaft gehen. Denn das einzige was du dazu brauchst bist du. Und du bist was du glaubst. Du bist deine Gedanken. Dein MindSet. Du kreierst deine Realität.
2. Wie jetzt?
Die Realität ist halt wie sie ist, aber um himmelswillen kein Konstrukt deiner Gedanken?
Nun. Ich glaube, dass wir uns dafür entscheiden können, jederzeit, uns unsere Realität selbst zusammen zu basteln.
Du und ich, wir können sofort los legen, dass was wir sehen anders zu denken und anders zu beurteilen. Wir sind die Baumeister unserer eigenen Wirklichkeit und keiner von uns großen Menschen ist der Realität hilflos ausgeliefert. Ich glaube, dass wir unser Leben selbst in der Hand haben können.
Und sofort damit los legen können.
Wir sind nicht davon abhängig, ob unser Chef die nächste höhere Gehaltsstufe zahlt, wann Urlaub durchgewunken wird, ob wir im Lotto gewinnen oder dergleichen. Wie oft unterhalte ich mich mit Menschen, die glauben, dass sie irgendetwas tun müssen und wie lange habe ich das selbst gedacht.
Irgendwann habe ich mich dazu entschieden, das nicht mehr zu glauben. Ich habe einfach damit aufgehört. Nicht von heute auf morgen. Aber doch. Ich habe lange darüber nachgedacht und bin irgendwann für mich zu dem Schluss gekommen, dass mir zum einen diese Wirklichkeit einfach mehr zusagt und zum anderen viel angenehmer zu leben ist, alles im Leben ist eine Entscheidung.
Und auch, ob ich mein Leben als fremd – oder selbstbestimmt denke, ist eine Entscheidung und wenn ich möchte, kann ich jetzt sofort damit aufhören, in die Selbstverantwortung kommen und ab sofort die Entscheidungen für mein Leben selbst treffen und nicht mehr das Leben an sich entscheiden lassen.
3. HÄ? Und was hat das nun mit friedvoller Elternschaft zu tun?
Nun. Wenn alles im Leben eine Entscheidung ist, kann ich mich auch Hier und Jetzt für friedvolle Elternschaft entscheiden. Ich kann mich dafür entscheiden, dass es gar nicht sein muss, dass ich mein Kind strafe, es anschreie oder dergleichen. Ich kann mich dafür entscheiden, wie ich eine bestimmte Situation bewerte und dann kann ich mir aussuchen, ob ich mein Kind erziehen will oder nicht.
Hört sich krass an? Ist es auch.
Ich komme in Situationen, da schreie ich. Wie ich neulich feststellte, schreie ich inzwischen mein Kind nicht mehr an, bzw. wenn es dazu kommt, dass ich den Namen meiner Tochter schreie, gelingt es mir sofort zurückzurudern und die Verantwortung zu mir zurück zu holen. Was also, wenn ich das gar nicht tun muss. Wenn wirklich alles im Leben meine ureigene Entscheidung ist? Dann will ich also schreien, wütend sein, den Namen meiner Tochter lauthals brüllen und sie beginnt zu weinen? Offensichtlich schon. Ja.
Das will ich aber nicht, weil ich scheiße bin, weil ich geil darauf bin, meinem Kind weh zu tun. Ne.
Das ist eben das Ding, wenn wir können wie wir wollen und damit auch anders könnten, dann sind wir in der Verantwortung für das was wir tun oder eben auch nicht tun und dann ploppt da ganz schnell das Thema Schuld auf. Schuld wirft uns aber direkt aus der Verbindung mit uns selbst, führt uns in den Krieg mit uns selbst und führt nicht dazu, dass Gewalt vermieden, kleiner der dergleichen wird.
Im Gegenteil.
Schuld ist die Garantie für nichts. Warum kommt es dann also dazu, dass ich schreie, und dafür auch verantwortlich bin? Nun, weil wir erzogen worden sind, weil wir Dinge über die Wirklichkeit glauben, die unsere Eltern uns mit auf den Weg gegeben haben und wir in Not sind. Und diese Not resultiert daraus, dass wir die Wirklichkeit mit längst vergangenen Erlebnissen unserer Kindheit abgleichen und dann in Not geraten, wenn unser Gehirn die aktuelle Situation als Gefahr einstuft. Sind wir uns dessen bewusst und übernehmen die Verantwortung für das, was wir tun, wofür wir uns entscheiden und erlauben uns selbst handlungsfähig zu werden, dann gibt es genau daraus einen Weg. Dann können wir uns mit unseren Themen auseinander setzen und dann können wir unsere ureigene Wirklichkeit konstruieren und transformieren. Das Ding ist das gelingt nicht, so lange wir nicht unsere Gedanken in Frage stellen.
4. Du bist was glaubst – und wenn du an Fremdbestimmung glaubst, lebst du auch fremdbestimmt
Wie viele Menschen reagieren mir gegenüber immer und immer wieder insofern darauf, als dass sie mir erklären, dass ich und auch sie selbst so lange fremdbestimmt seien, wie wir nun mal Teil dieser Gesellschaft sind, Geld verdienen müssten und auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind.
Nun.
So lange ich das so glaube, und indes auch glaube, dass ich mein Kind anschreien muss, dass ich es eben auch mal bestrafen und all das muss, damit aus meinem Kind was wird, werde ich mich auch nicht ändern. Ich bin der ich bin und ich bin genau das, was ich glaube zu sein. Sobald ich mich dazu entscheide, selbstbestimmt zu sein. Wird diese Selbstbestimmung (wobei sich darüber diskutieren ließe, was genau Selbstbestimmung denn nun eigentlich ist) auch Einzug in mein Leben halten.
Ich persönlich glaube, dass „Ich will“ der wichtigste Satz in Richtung friedvoller Elternschaft ist und die Haltung gegenüber Selbst- und Fremdbestimmung maßgeblich Einfluss darauf hat, ob ich tief in die Verbindung mit mir selbst komme und genau so lebe, wie ich das will und es für richtig halte (und genau das ist für mich der wichtigste und erste Schritt Richtung friedvoller Elternschaft) oder mein Leben danach ausrichte, was andere von mir erwarten, und nach dem was ich glaube tun zu müssen.
5. Ich glaube nicht, dass wir der Wirklichkeit ausgeliefert sind
Ich für mich habe die Erfahrung machen können, dass ich der Wirklichkeit nicht ausgliefert bin, dass ich frei bin zu tun und zu lassen, was ich will und, dass ich mich jederzeit umentscheiden kann. Und mir selbst hilfe diese Haltung so dermaßen dabei, mein Leben und meine Entscheidungen für mein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Es hilft mir, immer weiter mit mir selbst in die Verbindung mit mir zu kommen, die zu sein, die ich wirklich tief in mir bin, und mein Leben aktiv nach meinen Werten und dem, der ich bin auzurichten und zu leben. Genau das wünsche ich Dir von Herzen. Du kannst sofort – Hier und Jetzt – aufhören an Fremdbestimmung zu glauben.
Du selbst sein.
Dabei brauchst du auf nichts warten.
Leg los.

Written by Verena

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